#66 – VDS / SV Sandhausen – Hannover 96

Der SV Sandhausen empfängt Hannover 96 am Samstag, den 05.03.2022 um 13.30 Uhr im Hardtwaldstadion. Auch am 24. Spieltag handelt es sich hierbei um ein Duell, dass weiterhin als Abstiegskampf bezeichnet werden kann. Für Sandhausen natürlich noch ein Stück mehr als für den Gast aus Hannover, die jedoch auch noch nicht gänzlich raus aus der Verlosung sind.

Mit den Niedersachsen ist einer der wenigen Lieblingsgegner des SV Sandhausen zu Gast in der Kurpfalz. In bisher 7 Duellen in der zweiten Liga gab es für den heutigen Gastgeber 3 Siege bei 3 Unentschieden und nur einer Niederlage. In Sandhausen konnten die 96er in 3 Duellen sogar erst einen Punkt entführen, was jedoch auch schon 5 Jahre zurückliegt. In den letzten beiden Partien ging der SVS 3:1 und 4:2 jeweils als Sieger vom Platz. Somit geht die erste Statistik Kategorie relativ deutlich an die Hausherren.

Mit Christoph Dabrowski sitzt seit Dezember ein Trainernovize auf dem Stuhl am Maschsee, was gleichzeitig auch bedeutet, dass es noch keine Duelle mit Sandhausen oder auch Alois Schwartz gab. Ein Vergleich der Trainerstatistik ist also obsolet. Trotzdem blicken wir kurz auf SVS Trainer Schwartz, der bisher 5-mal auf Teams aus Hannover traf und sich bei 3 Siegen nur einmal geschlagen geben musste. Auch wenn es aufgrund Dabrowskis nicht vorhanden Statistiken kein faires Duell gab, werte ich die Trainerrubrik dieses Mal mit Vereinsbrille für Alois Schwartz und den SV Sandhausen.

Zurück in der Gegenwart steht der Gast aus Hannover aktuell mit 31 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz und bildet mit Kiel und Regensburg den oberen Rand der Gruppe der Abstiegsgefährdeten Vereine. In den letzten 5 Partien konnten die Niedersachsen mit 2 Siegen, 2 Unentschieden und einer Niederlage 8 Punkte und Platz 7 in der Formtabelle für sich beanspruchen. Der SV Sandhausen hingegen steht in der Formtabelle mit 9 Punkten und ohne Niederlage 3 Plätze weiter oben auf Rang 4. 3 Plätze sind es leider auch in der regulären Tabelle die zwischen den beiden Vereinen liegen. Hier zieht der SVS mit 26 Punkten auf Rang 15 liegend den kürzeren. Das Momentum spricht hier also für die Kurpfälzer, die Tabelle für die Niedersachsen. Für die Gesamtwertung notiere ich daher ein unentschieden.

Die Expected Goals Werte sagen das gleiche aus wie immer. Der SVS hat einen geringeren Wert bei den eigenen Treffern (0,98 zu 1,22) und einen höheren bei den zu erwartenden Gegentreffern (1,57 zu 1,56). Im Vergleich zu vielen anderen Duellen zeigen die Werte dieses Mal jedoch keine allzu große Diskrepanz auf und lassen auf ein ausgeglichenes Spiel hoffen. Nichtsdestotrotz ist diese Statistik in der Theorie ein Vorteil für den Gast aus Niedersachsen.

Da es nicht oft vorkommt, muss es hier betont werden: Statistisch geht das Duell vor dem Duell an den Sportverein aus Sandhausen. Mit Vorteilen in der Vereins – und Trainerstatistik, einem Unentschieden in der Kategorie Gegenwart und einer Niederlage steht es in der Endabrechnung 3:2 für den SVS, was ein Ergebnis ist, dass ich sofort unterschreiben würde.

Der Gegner

Nach dem letzte Woche zum ersten Mal kein Vertreter des Gegners auffindbar war und ich die Gegnervorstellung seit langer Zeit mal wieder ausfallen lassen musste, freue ich mich heute umso mehr von @redlaywer96 unterstützt zu werden. Von vielen Menschen auf Twitter wurde er mir als DIE Instanz in Sachen 96 genannt und nachdem ich seine Antworten gelesen habe, kann ich das zu 100% bestätigen. Für gute Tweets rund um Hannover 96 und den Fußball im Allgemeinen ist der Account eine absolute Empfehlung. Spätestens nach den Antworten auf meine Fragen, werden auch die letzten überzeugt sein. Viel Spaß.

In der Januar Ausgabe der 11Freunde beschrieb die Titelstory das Mittellanddreieck bestehend aus Hannover, Braunschweig und Wolfsburg. Provokante, nicht ganz ernstgemeinte Frage zum Einstieg: Wenn man die Wahl zwischen triefender Bundesligatradition, finanzieller Kraft und einer grauen Maus hat, warum entscheidet man sich dann für die graue Maus?

Als Hannover 96 bei mir zu einer Herzensangelegenheit wurde, spielten wir in der damaligen Regionalliga Nord. Das hatte weder etwas mit triefender – ich würde in dem angesprochenen Fall sagen verblassender – Bundesligatradition noch mit finanzieller Kraft zu tun und ich bereue diese Fügung bis heute nicht. Die anderen beiden Vereine waren und sind keine Alternative.


Denkt man an Hannover 96, denkt man automatisch an das ständige Thema um Vereinsboss Martin Kind und sein Kampf gegen die 50+1 Regel. Wie würdest du Außenstehenden die aktuelle Lage rund um 96 beschreiben? 

Ein Wendepunkt war die Jahreshauptversammlung 2019, auf der es gelungen ist, als vermeintliche Opposition den Verein zurückzugewinnen und so wieder das Heft des Handelns in dieser Frage aufnehmen zu können. Ohne zu tief auf die Strukturen eingehen zu wollen ist wichtig zu betonen, dass der Stammverein eine wesentliche Rolle für die Frage des Erhalts von 50+1 in Hannover spielt. Die Mitglieder von Hannover 96 haben gezeigt, dass ihnen der Erhalt dieser Regel wichtig ist und ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, diesen Status in Hannover beibehalten zu können. 

In der letzten Zeit hat sich die Aufregung um das Thema nach meinem Eindruck ein bisschen gelegt. Das bedeutet aber nicht, dass das Thema sich erledigt hätte. Es bleibt jedoch weiter wichtig, dass wir in Hannover und überall für den Erhalt dieser Regelung kämpfen. In diesem Zusammenhang habe ich die kritischen Anmerkungen des Bundeskartellamts zur bisherigen Praxis in der DFL mit einer gewissen Sorge gelesen; konkrete Handlungen sind durch die Kapitalseite, wie der Geschäftsführer sie gerne nennt, daraus nicht abgeleitet worden. Hierzu haben vermutlich auch die Verhandlungen und der sich daran anschließende Abschluss des „Hannover 96-Vertrags“ zwischen e. V. und Kapitalseite beigetragen, mit dem die Zusammenarbeit noch einmal auf eine neue Grundlage gestellt wurde. 

Den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung hat Herr Kind bei der DFL zurückgenommen, nachdem ihm von dort aus deutlich gemacht wurde, dass die von ihm angenommene wesentliche Förderung nicht gegeben ist. Der von der DFL errechnete reine Förderbetrag war nahezu lächerlich gering. Die Signale waren insoweit eindeutig und man kann für Hannover 96 nur hoffen, dass dies auf der Kapitalseite auch verstanden wurde.

Das Experiment mit Jan Zimmermann wurde Ende November nach 5 Monaten frühzeitig beendet. Mit Christoph Dabrowski hat die Mannschaft in 9 Spielen 17 Punkte gesammelt und steht im Viertelfinale des DFB Pokals. Einfache Frage: Was hat Dabrowski mit der Mannschaft gemacht?

Nach meinem Eindruck hat vor allem die Mannschaft etwas mit sich gemacht. Es ist – zumindest meistens – eine andere Körpersprache erkennbar, wohingegen viele Auftritte in der Hinrunde nahezu lethargisch wirkten. Vielleicht hat hier die andere Ansprache von Dabrowski geholfen, ich gehörte in der Zeit von Zimmermann jedoch auch stets zu denen, die die Mannschaft nicht aus ihrer Verantwortung gelassen haben. Gerade am Anfang der Saison haben die Spieler zu wenig gezeigt.

Mit einem Sieg in Sandhausen könnte man sich der größten Abstiegssorgen entledigen. Das Saisonziel vor Beginn wird jedoch ein anderes gewesen sein. Wie lässt sich die Saison bisher bewertet? 

Man wusste bei Hannover 96 vermutlich schon ziemlich genau, warum man für diese Saison kein Ziel definieren wollte. Ich bin so ehrlich, dass sich die Saison nach den Eindrücken des Sommers in dem Bereich bewegt, der zu erwarten war. Auch wenn sicherlich nicht zwingend mit einer konkreten Abstiegsgefahr gerechnet werden musste und die Namen im Kader anderes hergeben, so waren die Abgänge von Haraguchi und Ducksch qualitativ doch so erheblich, dass mit einem viel besseren Ergebnis nicht gerechnet werden konnte. Hierzu gehört auch, dass man seit Jahren Umbruch an Umbruch reiht und es an einer Konstanz im sportlich-administrativen Bereich fehlt. Man hat nicht das Gefühl, dass in den letzten Jahren ein Plan verfolgt wurde und das führt im Profifußball zu dem Niedergang, der hier in den letzten Jahren zu beobachten war. Die regelmäßigen Personalrochaden mit den zugehörigen Statements der Geschäftsführung sind in Hannover schon fast legendär. Ich hoffe, dass durch das Duo Dabrowski/Mann mehr Ruhe einkehrt und es wieder bessere Saisons geben wird.

Nach Ingolstadt und Aue hat 96 die schwächste Offensive der Liga. Mit Teuchert, Weydandt, Hinterseer und Beier stehen 4 Mittelstürmer im Kader, die grundsätzlich sicher die Qualität für mehr als 23 Tore mitbringen. Womit ist die Abschlussschwäche zu erklären?

Ein wesentlicher Teil dieser Erklärung spielt inzwischen bei Werder Bremen. Marvin Ducksch ist ein für die 2. Bundesliga herausragender Stürmer, der zwar auch gerne eine Chance liegen lässt, aber insgesamt viele Tore schießt und auch vorbereitet. Der Verkauf zu den kolportierten Konditionen war kurz vor Ende der Transferphase wegen des auslaufenden Vertrags richtig, jedoch ist hiermit der wesentliche Baustein in der Offensive verloren gegangen, der in der Kürze der Zeit auch nicht gleichwertig ersetzt werden konnte. Hinzu kommen längere Formkrisen bei Weydandt und Hinterseer, ohne deren Einsatz im Spiel in Abrede stellen zu wollen. Cedric Teuchert ist für mich kein klassischer Mittelstürmer und Maximilian Beier kommt bei uns oft über die Außenpositionen. Hendrik Weydandt und Lucas Hinterseer befinden sich in einer längeren Formkrise. Es kommt vieles zusammen, aber die letzten Spiele geben Hoffnung, dass es besser wird.

Am Mittwoch steht/stand noch das Pokalspiel gegen RaBa Leipzig an. Inwiefern hat das Spiel Einfluss auf die Partie am Samstag im Hardtwald? 

Das Pokalspiel sehe ich als Zugabe und ohne direkten Einfluss auf das Spiel am Samstag gegen Sandhausen. Als 96-Fan ist man Pokalspiele über die 2. Pokalrunde hinaus traditionell nicht gewohnt und freut sich über jedes Spiel, das hinzukommt. Rund um den Maschsee ist im Hinblick auf dieses Spiel eine Euphorie zu spüren, die ich schon länger nicht mehr im Zusammenhang mit 96 bemerkt habe. Das gilt es zu genießen.

Wie geht das Spiel am Wochenende aus?

Ich hoffe auf einen Sieg von Hannover 96. 2:0.

Der SVS

Wie lief das letzte Spiel und welchen Einfluss hat das auf das Spiel gegen Hannover?

Wie in meinem kurzen Nachbericht zum Heidenheim Spiel bereits deutlich wurde, habe ich von diesem Spiel fast nichts gesehen und mich aufgrund der Begleitumstände auch nicht mehr großartig damit befasst am letzten Wochenende. Dementsprechend gibt es von meiner Seite wenig Schlüsse, die sich ziehen lassen.

Nichts desto trotz habe ich auf den üblichen Kanälen die Stimmung der anderen Fans verfolgt, und gehe aufgrund dieser Informationen davon aus, dass die Mannschaft eine ähnliche Leistung wie in den Spielen zuvor abgeliefert hat. Das was so durch das Netz rauschte lässt den Schluss zu, dass die Mannschaft wieder näher am Sieg als an der Niederlage gekratzt hat. Für das Spiel gegen Hannover 96 bedeutet das meiner Meinung nach, dass mit der entsprechenden Leistung auch gegen Hannover ein Sieg drin ist. Die Mannschaft ist mittlerweile in der Verfassung, dass man beim Abrufen des eigenen Potenzials, jeden Gegner schlagen kann. Einen Punkt gegen den HSV, einen Punkt in Heidenheim, beides Aspiranten für einen Aufstiegsplatz. Allein das kann innerhalb der Mannschaft dazu führen, dass der Glaube an die eigene Stärke noch ein Stückchen größer geworden ist. Vor allem der vierte Platz in der aktuellen Formtabelle, lässt die Brust bei einigen Spielern sicher noch ein Stückchen mehr wachsen.

Wie könnte die Mannschaft auflaufen?

Sollten die erkrankten Diekmeier und Sicker wieder ausfallen, bleiben das nach aktuellem Kenntnisstand die einzigen beiden Gesundheitlich bedingten Ausfälle außerhalb der oft zitierten Langzeitverletzten. Zusätzlich dazu wird gegen Hannover auch Immanuel Höhn fehlen, der in Heidenheim als Ersatzspieler seine 5 gelbe Karte sah und deshalb nicht im Kader stehen wird.

Mittlerweile bin ich desillusioniert durch Alois Schwartz und gehe sogar soweit, dass ich mir gar keine verrückten Änderungen in der Startelf mehr wünsche. Weiterhin bin ich davon überzeugt, dass durch 1-2 leichte Veränderungen am System und der Aufstellung sicher noch verbesserungspotential in den Offensivaktionen vorhanden wäre. Der Erfolg gibt Schwartz jedoch mehr als recht und deshalb gibt es da auch absolut keinen Grund nach großen Veränderungen zu schreien. 

Ich rechne am Samstag systemisch mit der gleichen Herangehensweise wie in Heidenheim. Das 4-1-4-1 hat sich bewährt und wird auch personell nicht großartig verändert werden. Persönlich würde ich mir Kinsombi von Beginn wünschen, weil er mir in der Offensive einen Tick besser gefällt als Berko, den ich aber keinesfalls kritisieren möchte. 

Sollte Diekmeier fit sein, könnte ich mir vorstellen das Schwartz trotzdem bei der gewohnten Reihe hinten bleibt. Schon in Karlsruhe ist er damit gut gefahren und auch Diekmeier selbst ist vorbildlich mit der Situation umgegangen. Hinten rechts und vorne links sind die einzigen beiden Positionen, bei denen ich mir überhaupt vorstellen kann, dass sich etwas verändert. Beim restlichen Team bin ich mir fast sicher, dass Schwartz keine Veränderungen vornehmen wird und die Mannschaft mit einer ähnlichen Einstellung und auch Ausrichtung wie in den Duellen mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Heidenheim ins Spiel schicken. 

Jedes Spiel ist wichtig, klar. Aber wie ist das kommende Spiel einzuordnen? Wo geht die Reise hin, welche Gefahren, aber auch Möglichkeiten bietet das Aufeinandertreffen mit dem Hannover 96?

Für den SV Sandhausen kommt es jetzt zu einer Reihe an Heimspielen, die wohl über den weiteren Verlauf der Saison entscheiden werden. Mit Unterbrechung durch zwei Auswärtsspiele in Darmstadt und Bremen empfängt man am Hardtwald mit Hannover, Rostock und Dresden drei direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt. Da Hannover sich in den letzten Wochen etwas Luft verschafft hat, wäre ein Sieg gegen die Niedersachsen Gold wert, da man selbst seine Ausgangsposition verbessern und gleichzeitig die des Gegners verschlechtern werde. Mit einem Sieg in Sandhausen wäre Hannover wohl die größten Abstiegssorgen los und könnte sich so langsam Richtung gesichertes Mittelfeld orientieren. Darin liegt wohl die Brisanz und für den SVS auch die Chance in diesem Duell, da es das Ziel sein muss so viele Konkurrenten wie möglich im Szenario Abstiegskampf halten zu können. 

Was beschäftigt den geneigten SVS Anhänger sonst noch so?

Die vergangene Woche und insbesondere das Wochenende hat Spuren bei mir hinterlassen. Die Meldung der Rhein Neckar Zeitung, dass ihr Reporter Wolfgang Brück nicht in vollem Umfang an der Pressekonferenz des Sandhausen teilnehmen durfte, hat mich doch sehr schockiert.

Natürlich gibt es aktuell in der Welt Dinge die weitaus wichtiger und weitaus gravierender sind als ein beschneiden eines Lokalreporters bei einer doch sehr unwichtigen Spieltags-Pressekonferenz eines deutschen Zweitligisten. Trotzdem stelle ich mir dann jedoch die Frage, was das über den Verein, für den ich dann doch mehr Zeit als mir lieb ist opfere, aussagt. Am vergangenen Sonntag hat es mir zumindest die Lust daran genommen mich über das Spiel zu informieren und auch in gewohnter Weise darüber zu schreiben. Des Weiteren habe ich mich in der vergangenen Woche doch weniger als üblich in Diskussionen in den gängigen Foren und Social-Media-Kanälen mit anderen AnhängerInnen ausgetauscht.

Immer noch hoffe ich darauf, dass der SV Sandhausen ein Statement zu diesem Vorgang abgibt und zumindest versucht, das eigene Handeln zu erklären. Mir persönlich fällt weiterhin kein Grund ein, der es erlauben könnte einen Journalisten, sei er noch so vereinskritisch, von seines rechts zu entledigen Fragen für eine regionale Zeitung zu stellen. Nach aktueller Informationslage wirkt der SV Sandhausen wie ein Verein, der die Berichterstattung über sich selbst steuern und reglementieren möchte. Ich würde mich freuen, wenn sich die Faktenlage bald ändern und neue Informationen ein anderes Bild zulassen würden.

Da mir diese Saison mit dem SV Sandhausen bisher unheimlich viel Spaß und auch Austausch mit anderen AnhängerInnen sowie Fans andere Vereine gebracht hat, mache ich natürlich weiter. Bei diesem speziellen Thema, bleibe ich jedoch aufmerksam und werde mit meinen begrenzten Möglichkeiten versuchen, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und auch darüber zu schreiben, sollten sich neue Entwicklungen ergeben oder neue Informationen publik werden. 

Der Fairnesshalber bleibt jedoch auch festzuhalten, dass es sich hierbei nicht um den ersten Boykott bestimmter Journalisten im Bereich des Profifußballs handelt. Auch wesentlich namenhaftere Vereine, Spieler oder auch Trainer, haben schon den Kontakt mit vereinzelten Reportern oder sogar ganzen Medienhäusern abgelehnt. In der aktuellen Zeit ist ein beschneiden der Pressefreiheit jedoch noch mal ein sensibleres Thema, wie in friedlichen Zeiten. Vielleicht wirkt es auch im Kontext der aktuellen Krise noch etwas stärker auf mich als es unter normalen Umständen der Fall wäre. Letztendlich bleibt nur der Wunsch, dass man die Zeit und das Engagement, dass man investiert, in einen Verein steckt, der die gleichen demokratischen und auch moralischen Werte vertritt wie man selbst. Und das ganze Thema lässt einen natürlich daran mehr als zweifeln.

Spieltagstipp

SV Sandhausen – Hannover 96 3:2

Ich nehme hier das Statistikergebnis aus dem ersten Teil des Vorberichtes und hoffe einfach darauf, dass zwei Mannschaften die nicht als Torfabriken gelten, alle überraschen werden und es zu einem offenen Schlagabtausch mit besserem Ende für den SVS kommen wird.

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