#49 – Neu im Hardtwald: Felix Wiedwald

Vor dem Ende der Transferperiode werfe ich nochmals einen Blick auf die Neuverpflichtungen. Nachdem Seufert, Dumic und Kutucu bereits im Heimspiel gegen Augsburg für den SVS auf dem Platz standen, wurde in der vergangenen Woche nochmals Vollzug gemeldet. Mit Felix Wiedwald nahm man den 5 Torhüter in dieser Saison in den Kader auf.

Der 31-Jährige Wiedwald war seit 01.07.2021 vereinslos und war somit sofort verfügbar und unterschrieb am Hardtwald einen Vertrag bis zum 30.06.2022. Bei dieser Verpflichtung war von Anfang an klar, dass es eine Reaktion auf die Verletzung des bisherigen Ersatzkeepers Nikolai Rehnen war, der seinerseits im September vergangenen Jahres als Ersatz des Etatmäßigen Ersatzkeepers Rick Wulle kam. Mit Benedikt Grawe steht ein weiterer Torwart in Sandhausen unter Vertag, der jedoch in der Hierarchie nicht über den Platz als Torwart Nummer 3 hinauszukommen scheint.

Wiedwald wird den meisten noch von seinen Stationen in Frankfurt und vor allem Bremen bekannt sein, bei denen er 73 Bundesligaspiele absolviert und gerade in Bremen über 2 Jahre Stammkeeper der Bundesligamannschaft war. Dazu kommen über 60 Einsätze für den MSV Duisburg in Liga 2 und knapp 40 Spiele im Tor der Zweitvertretung von Werder in der 3. Liga. Auf seinen Auslandsstationen in Leeds und Emmen schaffte er es auf die Dauer nicht die Nummer 1 zu werden, was in Leeds zur Rückkehr nach Frankfurt und in Emmen die Vereinslosigkeit bedeutete.

Zu dieser Verpflichtung gibt es nicht sonderlich viel zu schreiben. Der SVS bekommt mit Felix Wiedwald einen erfahrenen Torwart, der sogar in der Lage ist, Druck auf Patrick Drewes auszuüben. Nicht das dieser diesen nötig hätte, jedoch schadet es auch nicht, einen ambitionierten zweiten Mann in der Hinterhand zu haben. Wiedwald hat bei allen Stationen nachgewiesen, dass er ein verlässlicher Torwart ist, der seine Qualitäten besitzt. Sicher ist er nicht perfekt, jedoch für die aktuelle Situation des SVS genau der richtige. Auch wird seine Verpflichtung nicht mit einem finanziellen Kraftakt verbunden sein. Somit entsteht eine Win – Win Situation für beide Parteien, in der es eigentlich nur einen Verlierer gibt: Benedikt Grawe.

Was durch den Wechsel deutlich wird, ist das Grawe keine Zukunft mehr am Hardtwald hat. Wiederholt wird ihm ein neuer Torwart vor die Nase gesetzt und deutlich gemacht, dass man im Falle eines Ausfalls von Drewes nicht auf ihn Vertrauen möchte. Hier werden die Zeichen im Sommer wohl auf Trennung stehen.

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