#0 – Ein paar Gedanken zu Beginn …

Ich bin schon sehr lange Fussballfan, selbst aktiver Fussballer gewesen und in einer Fussballverrückten Familie aufgewachsen. Ich verfolge die Bundesliga, den internationalen Fussball aber auch den Fussball unterhalb der Ligen der DFL schon seit ich denken kann. Dementsprechend bin ich mir bewusst, welche Reaktionen mein Vorhaben hervorrufen könnte.

Den Verein sucht man sich nicht aus, sondern der Verein findet dich. So passiert es fast bei allen, die den Fussball lieben und sich für diesen Sport begeistern. Auch bei mir war es so. Manche bleiben ein Leben lang treu, manche verlieren mit zunehmendem Alter das Interesse. Meine Geschichte und die Intention für dieses Projekt, erläutere ich im Beitrag #1 – Mario Götze, der SV Sandhausen und ich

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Teile der aktiven Fanszene in Sandhausen, aber auch von anderen Clubs, jemanden wie mich kritisch sehen. Das akzeptiere ich voll, da ich aus Erfahrung weiß, wie es sich anfühlt, wenn sich jemand rational einem Thema nähert, dass ich selbst schon sehr lange mit Herzblut verfolge. 

Wichtig ist mir, dass mein Projekt als das gesehen wird, was es für mich ist. Ein positiver Selbstversuch, etwas herbeizuführen, was seit früher Kindheit ein Wunsch war. Dauerkartenbesitzer zu sein, aber auch Teil von etwas, das größer ist als der einzelne. Das was ich in unzähligen Blogs, Fanzines und seit einigen Jahren auch in Podcasts bei anderen Fussballfans verfolge. Was mir mit meinem Verein nie möglich war, ist jetzt, meinen Voraussetzungen angepasst, möglich. 

Umso wichtiger ist mir klarzustellen, dass meine Rationalität niemanden beleidigen oder herabsetzen soll. Dieses Projekt soll vor allem für Fans etwas Positives sein. Der Blick auf das Geschäft Fussball wird sicher eine Rolle spielen. Und wer sich mit der Entwicklung des Fussballs auch nur ansatzweise beschäftigt, weiß das da nicht nur positive Gedanken dabei sein können. Auch beim kleinsten Verein gibt es Dinge, mit denen die Masse, aber auch der einzelne nicht einverstanden ist. Auch das soll Teil dieses Projektes werden. Genauso wie die positiven Emotionen, die dieser Sport vor allem im Stadion unter gleichgesinnten hervorrufen kann. Und das alles aus der Sicht eines Neulings. Einen Neuling in der Art des Erlebens. Einen Neuling in Bezug auf den SV Sandhausen. 

Ich habe mein bisheriges Fandasein durch Blogs, Fanzines, usw. nie repräsentiert gesehen. Ich wusste alles über meinen Verein, hab mich aber durch die Abwesenheit im Stadion nie komplett zugehörig gefühlt. Auch weil es keine Publikationen über Fans wie mich gab. Und das obwohl wir mit Sicherheit die absolute Mehrheit darstellen. Fans von großen Traditionsvereinen, über das Land verstreut und gerade seit 2006 eigentlich ohne Chance auch nur ein Spiel deines Vereins im Stadion zu verfolgen. 

Und nun dreh ich den Spieß um. Ich geh ins Stadion. Und ich schreibe darüber. Der Verein hat sich nicht mich ausgesucht, sondern ich hab den Verein ausgesucht. 

Sollte tatsächlich jemand den Weg zu diesem Blog gefunden haben, wünsche ich viel Spaß beim lesen und freue mich über Kritik und Meinungen dazu. 

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